Hardwaretest - ROCCAT Kulo Stereo
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Mit dem "Kulo" erweitert ROCCAT deren "Gaming Sound"-Sparte um ein neues Headset. Das seit Ende März 2011 erhältliche ROCCAT Kulo gibt es in zwei verschiedenen Versionen: Als 7.1-Raumklang-Headset mit USB und als Stereo-Ausführung mit 3,5mm-Klinkensteckern. Letztere hat sich bei uns zu einem Test eingefunden.
Erster Eindruck / Design:
Das ROCCAT Kulo Stereo Gaming Headset kommt wie der "große Bruder" ROCCAT Kave in der ROCCAT-typischen Verpackung, die auch gleich auf die Besonderheiten des Headsets hinweist. Die Haupteigenschaft des Gaming-Headsets ist dabei die Größe. Denn das ROCCAT Kulo ist, verglichen mit anderen Gaming-Headsets, sehr klein gehalten und auch das Gewicht ist mit 178 Gramm (ohne Kabel) erfreulich gering. Damit das Headset trotz des geringen Gewichtes nicht an Stabilität verliert, ist im Kopfbügel eine Metallverstärkung eingelassen.
Im Lieferumfang befindet sich neben dem ROCCAT Kulo Stereo noch ein Quick Install Guide, sowie die ROCCAT ID-Card, die dem User exklusiven Zugang zur ROCCAT World erlaubt.

Angeschlossen wird das Kulo über zwei 3,5mm-Klinkenstecker. Leider wurden diese Steckkontakte nicht mit einer Vergoldung versehen. Vergoldete Anschlüsse hätten den Übergangswiderstand der Stecker reduziert und somit für eine bessere Übertragungsqualität gesorgt. Das Anschlusskabel ist mit 2,47 Metern mehr als ausreichend lange dimensioniert.

Rund 46cm vom linken Ohrhörer entfernt befindet sich die "In-Line Slim Remote Control". Dieser direkt am Kabel angebrachte Schiebregler ermöglicht das schnelle und einfache variieren der Lautstärke. Hier wäre jedoch eine kleine Klammer von Vorteil gewesen, um damit den Regler beispielsweise an der Kleidung zu befestigen und so immer griffbereit zu haben. Denn so muss man die Steuereinheit zunächst erst immer suchen, weil sie keinen festen Platz hat.

Auf eine weitere Funktion des ROCCAT Kulo weist bereits ein kleiner Aufdruck am Mikrofon-Arm hin: "Automatic Mic-Mute" sorgt dafür, dass das Mikrofon automatisch stummgeschaltet wird, wenn der Mikrofonarm senkrecht nach oben geklappt wird. Einen separaten Mute-Schalter gibt es nicht.

Um das Headset möglichst kompakt zu halten, sind die Kopfhörer des Kulo ohraufliegend ausgeführt. Im Vergleich zu den größeren, ohrumschließenden Headsets wie beispielsweise ROCCAT Kave oder Sennheiser PC 350 ist somit die Geräuschunterdrückung von außen bauartbedingt nicht so gut. Trotzdem werden äußere Einflüsse noch recht gut gedämpft - nicht zuletzt aufgrund des weichen Stoff- und Lederüberzugs der Ohrmuscheln, die von dem stabilen, metallverstärkten Bügel fest an die Ohren gedrückt werden.
Aktualisiert (Sonntag, den 17. April 2011 um 20:17 Uhr)
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