[PC] Review: Pro Evolution Soccer 2012
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Es geht in die nächste Runde: Ab 29. September 2011 ist Konamis Fußballsimulation Pro Evolution Soccer 2012 erhältlich und erscheint damit wie gewohnt gleichzeitig mit Konkurrent FIFA 12. Überarbeitete KI, die neue "Off-the-Ball"-Kontrolle und viele weitere Features sollen PES 2012 dieses Jahr zum Sieg verhelfen.
Spielumfang:
Wie schon im letzten Jahr zeichnet sich Pro Evolution Soccer in erster Linie durch die exklusive UEFA Champions League und Europa League aus. Auch der UEFA Super Cup, bei dem die Sieger der beiden Turniere gegeneinander antreten, ist wieder mit dabei. Schade ist hierbei jedoch, dass man hiervon lediglich die Champions League direkt spielen kann - in der Europa League kann man nur spielen, wenn die eigene Mannschaft in der "Meister Liga" oder in "Werde zur Legende" entsprechend gelistet ist.

Des weiteren sind noch die Englische Liga, die französische Ligue 1, die Italienische Liga, die niederländische Eredivisie und die spanische Liga BBVA vorhanden. Neu hinzugekommen ist die Portugiesische Liga. Außderdem gibt es noch die beiden nicht lizenzierten "PES Liga" und "D2-Liga". Doch auch die erstgenannten Ligen kommen nicht mit dem vollen Lizenzumfang. So finden sich beispielsweise in der englischen Liga der "London FC" (= FC Chelsea), Man Blue (= Manchester City) oder North London (= FC Arsenal).
Nicht in Ligen eingeteilt, aber trotzdem mit Lizenzen versehen sind noch mehr als zwei dutzend weitere Clubs, darunter wie bereits letztes Jahr der FC Bayern München. Neben den Bayern gibt es lediglich noch eine zweite deutsche Mannschaft. In PES 2012 ist diese der Vizemeister der vergangenen Saison, Bayer Leverkusen, der somit Werder Bremen ablöst. Letzterer war die in PES 2011 lizenzierte zweite deutsche Mannschaft.

Wem die lizenzierten Mannschaften nicht ausreichen, der wartet entweder auf den Community-Patch, oder greift direkt selbst zum Editor. Denn dank dieses umfangreichen Editors können Stadien, Spieler und Ligen erstellt und geändert werden, wodurch auch in PES alle Spieler und Teams mit korrektem Namen auf dem Platz erscheinen.
In Pro Evolution Soccer 2012 gibt es 30 Stadien, im Vergleich zum Vorgänger sind hier auch ein paar neue dabei, wie zum Beispiel die Allianz Arena des FC Bayern und das Il Nuovo Stadio della Juventus von Juventus Turin.
Ebenfalls wieder an Bord ist die Copa Santander Libertadores. Der höchste Club-Wettbewerb in Südamerika hatte in Pro Evolution Soccer 2011 seine Premiere.

Als Spielmodi stehen in PES 2012, wie schon im Vorgänger ein schnelles Freundschaftsspiel, die Champions League, Copa Santander Libertadores, Liga/Pokal, sowie "Welt des Fußballs" zur Verfügung. Letzteres ist eine Zusammenfassung der bekannten Modi Werde zur Legende und Meister Liga, neu hinzugekommen ist der "Klub-Boss"-Modus, den man nach 10 absolvierten Spielen über das spielinterne GP-Punktesystem freischalten kann.
Mit Liga/Pokal lässt sich eine der oben genannten Ligen starten, mit Außnahme der D2-Liga. Als Pokalspiele stehen folgende zur Verfügung: Internationaler Pokal (nicht lizenzierte Weltmeisterschaft), Europapokal (nicht lizenzierte Europameisterschaft, Afrika-, Amerika-, sowie der Asien-Ozeanien-Cup.
In "Werde zur Legende" hat man wieder die Möglichkeit, als einzelner Spieler die Matches zu erleben und sich ganz nach oben zu arbeiten. Wie von PES gewohnt, hat man hier mit Hilfe des sehr umfangreichen Editors die Möglichkeit, seinen Spieler nach belieben anzupassen. Anschließend startet man in einem vergleichsweise schwachen Club und muss sich seine Einsätze zunächst mit guten Leistungen erarbeiten. Dadurch steigt mit der Zeit auch die Wahrscheinlichkeit, von starken Mannschaften, aber auch von der Nationalmannschaft entdeckt und rekrutiert zu werden.

Der "Meister Liga"-Modus ist nach wie vor der umfangreichste. Hier lenkt man nicht nur seine Mannschaft auf dem Platz, sondern muss sich zudem um Transfers, Training, Personal, Spielerverfassung, etc. kümmern.

Im neuen "Klub-Boss"-Modus übernimmt man die Rolle des Vereinsvorsitzdenden und kümmert sich hier in erster Linie um die finanziellen Aspekte. Man kann aber auch dem Trainer in einem gewissen Rahmen mitteilen, wie er seine Arbeit zu machen hat, oder auch einen neuen Trainer einstellen. Auf die Spiele des eigenen Vereins hat man somit nur sehr begrenzten Einfluss.

Das Trainigs-Menü wurde um einige sehr interessante und sinnvolle Features ergänzt. So ist es nun möglich, im Freien Training ein echtes Trainingsspiel unter den Mannschaftskollegen abzuhalten - und zwar mit unterschiedlich vielen Spielern. So kann man nicht nur ein gewöhnliches 11-gegen-11 spielen, sondern sich auch mal mit nur 2 oder 3 Spielern gegen 11 Gegner versuchen. Hinzugekommen sind auch Trainingseinheiten für Standardsituationen, Dribblings, Angriff und Verteidigung. Zum Beispiel hat man beim Freistoß-Training das Ziel, bestimmte Positionen im Tor zu treffen.
- 21.05.12
- 30.04.12
- 25.04.12






