Hardwaretest - Logitech G110
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Mit der neuen Gamingtastatur G110 versucht Logitech einen Nachfolger für die G11 ins Rennen zu schicken. Seit Anfang diesen Jahres ist sie nun im Handel vertreten und nun auch bei uns zum Testen angekommen.
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Technische Daten:
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- Abmessungen (B x H x T): 505 x 25 x 190 mm (235 mm mit Handauflage)
- Gewicht: ca. 0,9 kg
- 105 Tasten + Sondertasten
- Kabellänge: 1,8 m, USB-Anschluss
- Material: Gehäuse aus schwarzem und grauem Kunststoff; Tasten aus transparentem Kunststoff, schwarz lackiert
- Extras: regelbare Hintergrundbeleuchtung, zwölf Makrotasten, Makrorekorder, USB 2.0-Port, integrierter Soundchip, Audioanschlüsse, Multimediatasten
Lieferumfang:
- Tastatur, Handballenauflage, Software-CD, Schnellstartanleitung
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Optik:
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Der erste Eindruck der Tastatur beläuft sich einfach nur auf „schlicht“. Der Aufbau der Tastatur ähnelt größtenteils dem Vorgängermodell. Auf große optische Highlights und Hervorhebungen bestimmter Stellen wurde verzichtet - hier wird auf das Gesamtpaket gesetzt. Einzige Unterschiede sind die Farbe der Tastatur, die abgespeckten Makro-Möglichkeiten, die jetzt nicht mehr 18 sondern „nur noch“ 12 betragen und die Zusatz Features wie die „Line-Anschlüsse“, zu denen wir aber später im Test kommen.
Besonders fällt bei der neuen Tastatur noch der Lautstärkeregler auf, der zwar funktionell seinen Dienst tut, aber leider einfach nur billig aussieht. Vielleicht sollte man sich im Hause Logitech noch eine alternative für die Lautstärkeregelung überlegen. Als fester Bestandteil der Logitech Gaming-Tastaturen ist natürlich wieder eine Tastenbeleuchtung integriert. Diesmal sogar mit der Möglichkeit, die Farbe individuell zu wählen. Leider aber auch nur beschränkt. Logitech bietet dem User die Möglichkeit die Farbe Rot und Blau zu nutzen und die Farben dazwischen, also den Bereich Lila. Wie leider schon bei den anderen Logitech-Tastaturen fällt die Beleuchtung nicht sehr hell aus.
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Ausstattung:
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Die Ausstattung bzw. die Zusatzfeatures der Tastatur beinhalten einen Knopf, der die Windows-/Kontextmenü-Taste ausstellen kann, um das switchen zu Windows zu verhindern. Außerdem bringt die Tastatur einen USB-Anschluss mit sich und die Möglichkeit ein Headset anzuschließen. Darüber hinaus kann man über die Tastatur den Sound und das Mikrofon stummschalten. Neben diesen beiden Tasten befindet sich die Taste für die Tastenbeleuchtung, die durch drücken ein und ausgeschaltet werden kann. Ganz am rechten Ende der Tastatur befindet sich nun der „Multimedia“ Bereich der Tastatur. Hier hat man die Möglichkeit die Musikwiedergabe ein wenig zu steuern.
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Im Lieferumfang und somit noch der Ausstattung dazugehörend ist die Handballauflage. Diese ist leider etwas schmaler als die Tastatur selbst, was optisch nicht gerade den schönsten Eindruck hinterlässt. Mitgedacht hat Logitech aber wiederum bei der Kabelfrage; und zwar ist es möglich, das USB-Kabel der Tastatur in vorgefertigte Kanäle einzulegen und vorne oder seitlich von der Handballenablage wieder hinauszuleiten.
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Software:
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Über die Software hat man die Möglichkeit die G-Tasten dreifach zu programmieren. Möglich machen dies die „M“ Tasten oben links auf der Tastatur. Die Art der Nutzung der G-Tasten wird einem selber überlassen, man hat die Möglichkeiten, durch einen Knopfdruck bestimmte Programme aufzurufen, Textnachrichten oder auch Makros.
Ansonsten bietet die Software, wie schon angesprochen, die Möglichkeit die Hintergrundbeleuchtung zu ändern.
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Fazit:
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Die Logitech G110 konnte sich in unserem Test als Nachfolger der G11 beweisen. Positiv zu sehen ist die Möglichkeit sein Headset anzuschließen und der Multimedia-Bereich. Die Lautstärkeregelung über das „Scrollrad“ ist gut gelungen, aber die Umsetzung im Bezug auf das Design der Tastatur sollte noch einmal überdacht werden. Die Änderbare Tastenbeleuchtung ist schon mal ein Anfang, aber schade ist, dass nur die Farben zwischen Rot und Blau auswählbar sind. Außerdem ist die Leuchtkraft der Tasten immer noch sehr niedrig. Für 63 Euro, für die die Tastatur mittlerweile zu haben ist, kann man aber nichts falsch machen. Für 4 Euro mehr bekommt man aber schon die Logitech G15, die noch einige mehr Features auf Lager hat.
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